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Menschenrechtsverein für Migranten e.V.
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13. Dezember 2019

Mahnwachen in Europa: Unterdrückung im Iran stoppen! Gefangene freilassen!

Exiliraner und Menschenrechtler machen auf die grausame Unterdrückung der Bürgerproteste im Iran aufmerksam. Sie fordern, dass der UN-Sicherheitsrat die absichtliche Tötung von friedlichen Demonstranten verurteilt und das Teheraner Regime dafür zur Rechenschaft zu zieht.

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Hamburg

Anlässlich des alljährlich am 10. Dezember begangenen Internationalen Tages der Menschenrechte haben Exiliraner und Menschenrechtler mit Mahnwachen und Ausstellungen in mehreren europäischen Städten, darunter in Hamburg, Stockholm, London, Genf, Rom und Brüssel, auf die grausaume Unterdrückung aufmerksam gemacht, mit der das Teheraner Regime im ganzen Iran gegen friedliche Bürgerproteste vorgeht. Sie trugen Plakate mit Bildern von Demonstranten, die im November von Regime-Truppen im Iran erschossen wurden.

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Stockholm

Die Mitwirkenden der Veranstaltungen riefen die internationale Staaten-Gemeinschaft auf, wirksame Maßnahmen zu ergreifen, damit die Unterdrückung im Iran ein Ende hat. Sie forderten den UN-Sicherheitsrat auf, die gewaltsame Niederschlagung der Bürgerproteste zu verurteilen und das Teheraner Regime dafür zur Rechenschaft zu ziehen. Diejenigen, die im Iran mit der Tötung von friedlichen Demonstranten Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen haben, müssten international strafrechtlich verfolgt werden.

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London

Die Exiliraner und Menschenrechtler forderten außerdem, dass eine internationale Kommission die Tötungen von Demonstranten und die Lage in den Gefängnissen im Iran untersuchen müsse. Alle Gefangenen, die allein wegen ihrer Teilnahme an Bürgerprotesten festgehalten werden, müssten unverzüglich freigelassen werden.

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London

Das Teheraner Regime übt seit Mitte November im ganzen Iran brutalste Repression aus, um weitere Bürgerproteste zu verhindern. In vielen iranischen Städten haben Regime-Truppen Ansammlungen friedlicher Demonstranten mit scharfer Munition unter Beschuss genommen.

Die Leiterin des Menschenrechtskommissariats der UNO, Michelle Bachelet, hat den Regime-Truppen im Iran die gezielte Tötung von Demonstranten vorgeworfen. Glaubhafte Videoaufnahmen der Proteste im November würden zeigen, wie Regime-Gardisten wehrlose Demonstranten in den Rücken schossen oder direkt auf Gesicht und lebenswichtige Organe zielten. „Sie haben geschossen, um zu töten“, erklärte Michelle Bachelet am 6. Dezember in Genf.

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Den Haag

Menschenrechtsgruppen berichten von mehr als 1000 getöteten Demonstranten, darunter zahlreiche Frauen und Kinder. Die Anzahl der Verletzten wird auf mehrere Tausend geschätzt. Im ganzen Iran dauern Massenverhaftungen an. Die Verhafteten werden in Foltergefängnisse gebracht und dort ohne Kontakt zur Außenwelt festgehalten. Die Repression erfolgt auf ausdrückliche Anordnung der gesamten Regime-Führung.

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