Menschenrechtsverein


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Menschenrechtsverein für Migranten e.V.
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Bürgerproteste für Freiheit

Iran: Mutige Bürgerproteste gegen die Diktatur

Landesweite Protestbewegung für Freiheit, Menschenrechte, Demokratie und soziale Gerechtigkeit

Das Regime reagiert mit brutaler Unterdrückung und Massenverhaftungen

Internationale Kampagne: Gewalt gegen Demonstranten stoppen! Gefangene freilassen! Menschenrechte verteidigen!

Seit Ende 2017 demonstrieren Bürgerinnen und Bürger im Iran immer wieder mit großem Mut für soziale Gerechtigkeit, Freiheit, Menschenrechte und Demokratie. Mit friedlichen und legitimen Protestkundgebungen fordern sie das Ende der islamistischen Diktatur, die Trennung von Staat und Religion, die Gleichberechtigung der Frauen und das Ende der Einmischungen des Teheraner Regimes in Ländern wie Syrien und dem Libanon. In über 100 iranischen Städten haben zehntausende Menschen mit den Protesten gezeigt, dass sie nicht mehr bereit sind, das Unrecht schweigend hinzunehmen.

Trotz der gewaltsamen Niederschlagung der Großdemonstrationen durch Regime-Truppen machen die Menschen im Iran ihrer Wut über die jahrzehntelange Unterdrückung weiter mit Straßenprotesten Luft. In sozialen Internet-Medien zeigen Aktivisten und Journalisten täglich Videos von neuen Protestkundgebungen.

Regimegewalt gegen Bürgerproteste: Tote, Verletzte, Massenverhaftungen, schwere Strafen

Das Teheraner Regime reagiert mit Gewalt und Unterdrückung auf die Bürgerdemonstrationen. Durch die Sperrung des Internets und andere Zensurmaßnahmen versucht es zu verhindern, dass Berichte über die Lage im Iran an die Öffentlichkeit kommen. Gleichzeitig werden immer wieder paramilitärische Milizen und militärische Truppen mobilisiert, um die Proteste gewaltsam niederzuschlagen. Berichten zufolge wurden Dutzende Demonstranten von Regimetruppen erschossen oder zu Tode geprügelt. Hunderte Menschen wurden verletzt.

Im ganzen Land dauern willkürliche Massenverhaftungen an. Berichte sprechen von mehreren Tausend Verhaftungen seit Ende 2017. Die Festgenommenen, darunter viele Studenten und Menschenrechtsaktivisten, werden in Foltergefängnisse gesperrt, wo sie keinen Zugang zu Rechtsanwälten oder Familienangehörigen haben. Mehrere verhaftete Demonstranten wurden im Gefängnis durch Folter oder andere Misshandlungen getötet. Täglich werden Menschen im Iran allein wegen ihrer Mitwirkung an friedlichen Protesten mit der pauschalen Beschuldigung „Gefährdung der Staatssicherheit“ vor Gericht gestellt und zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt. Fanatische Regime-Kleriker hetzen gegen die Demonstranten und fordern ihre Hinrichtung. 

2018 - Ein "Jahr der Schande" für das Teheraner Regime

Wir wirken an einer großen internationalen Hilfskampagne mit, die sich dafür einsetzt, dass alle verhafteten Demonstranten im Iran sofort freigelassen werden. Der internationale Druck auf das Teheraner Regime muss erheblich zunehmen, damit die Gewalt gegen friedliche Demonstranten und Gefangene aufhört. Das Recht der Menschen im Iran auf Versammlungs-, Meinungs- und Redefreiheit muss verteidigt werden. Wir appellieren an die Weltgemeinschaft, sich für die Menschenrechte der Bevölkerung im Iran einzusetzen.

Aktuelle Meldungen:

11. Mai 2018

Iran: Zensur und Verletzung der Informationsfreiheit

Das Teheraner Regime verbietet die Nutzung der Messenger-App Telegram, die ein wichtiges Kommunikationsmittel regimekritischer Demonstranten im Iran ist. Das Blockieren von Kommunikationswegen stellt eine ernste Verletzung von Grundrechten dar.
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24. April 2018

Iran: Erneute Regime-Gewalt gegen friedliche Bürgerproteste

Im Iran protestieren die Menschen weiter mit Großdemonstrationen gegen die Politik des Teheraner Regimes und die Unterdrückung. Regime-Gardisten gingen auch im April gewaltsam gegen die friedlichen Demonstranten vor. Hunderte Menschen wurden verhaftet. Menschenrechtler rufen die Weltgemeinschaft auf, sich für die Freilassung der Gefangenen einzusetzen und das Recht der iranischen Bevölkerung auf Versammlungs-, Meinungs- und Redefreiheit zu verteidigen.
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12. April 2018

Verfolgung von religiösen Minderheiten im Iran: 11 Frauen misshandelt

Amnesty International fordert, dass 11 willkürlich inhaftierte Frauen, die der im Iran verfolgten religiösen Minderheit der Gonabadi-Derwische angehören, umgehend und bedingungslos freigelassen werden, da sie nur aufgrund der friedlichen Ausübung ihrer Rechte auf Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit inhaftiert sind.
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18. März 2018

Iran: Repressalien gegen regimekritische Studenten und Lehrer

Im Iran nimmt die Verfolgung von Studenten und Lehrern, die sich für Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit einsetzen, zu. Studenten und Lehrer protestieren für die Freilassung ihrer verhafteten Kommilitonen und Kollegen.
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15. März 2018

Proteste für Frauenrechte im Iran schwer bestraft

Das Teheraner Regime statuiert Exempel, um weitere Frauen-Proteste zu verhindern: Zwei Jahre Haft für Protest gegen den Schleierzwang - Verhaftungen von Frauen nach friedlichen Protesten am Weltfrauentag.
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