Menschenrechtsverein


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Menschenrechtsverein für Migranten e.V.
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09. November 2007

Todesurteil für kurdischen Journalisten bestätigt

Der oberste Gerichtshof des Iran hat am Freitag das Todesurteil für einen kurdischen Journalisten bestätigt.

Adnan HassanpourDie Todesstrafe für Adnan Hassanpour wegen angeblicher Spionage sei bestätigt worden, zitierte die Nachrichtenagentur Isna seinen Anwalt. Hassanpour wird u.a. vorgeworfen, mit einem Vertreter des US-Außenministeriums in Kontakt gestanden zu haben. Dies habe aus ihm nach Auffassung des Gerichts einen "Feind Gottes" gemacht, was die Todesstrafe bedeute. Der Verteidiger betonte, dass er auch dieses Urteil anfechten werde.

Todesstrafe für zweiten Berichterstatter aufgehoben

Unterdessen wurde das gegen den kurdischen Journalisten Hiva Botimar verhängte Todesurteil aufgehoben. Die Verurteilung der beiden Männer am 16. Juli 2007 hatte heftige Proteste des Westens nach sich gezogen, vor allem von Menschenrechts- und Journalistenorganisationen. Nach Angaben der Organisation Reporter ohne Grenzen hatten die beiden Kurden für das 2005 verbotene Magazin "Aso" gearbeitet. Hassanpour habe sich dabei mit dem hochsensiblen Thema der Unterdrückung der Volksgruppe der Kurden im Iran befasst.
nach Agenturmeldungen

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Vereinte Nationen fordern Stopp aller Hinrichtungen

Die UN-Vollversammlung hat sich heute in einer mit deutlicher Mehrheit verabschiedeten Resolution für einen weltweiten Stopp der Todesstrafe ausgesprochen.

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