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Der oberste Gerichtshof des Iran hat am Freitag das Todesurteil für einen kurdischen Journalisten bestätigt.
Die Todesstrafe für Adnan Hassanpour wegen angeblicher Spionage sei bestätigt worden, zitierte die Nachrichtenagentur Isna seinen Anwalt. Hassanpour wird u.a. vorgeworfen, mit einem Vertreter des US-Außenministeriums in Kontakt gestanden zu haben. Dies habe aus ihm nach Auffassung des Gerichts einen "Feind Gottes" gemacht, was die Todesstrafe bedeute. Der Verteidiger betonte, dass er auch dieses Urteil anfechten werde.
In einer Resolution wird "tiefe Besorgnis” über die systematischen Menschenrechtsverletzungen im Iran zum Ausdruck gebracht, darunter über Folter, Prügelstrafen, Zwangsamputationen, Steinigungen und öffentliche Hinrichtungen.
Die UN-Vollversammlung hat sich heute in einer mit deutlicher Mehrheit verabschiedeten Resolution für einen weltweiten Stopp der Todesstrafe ausgesprochen.
Die Menschenrechts-Organisation Reporter ohne Grenzen (RoG) hat am Dienstag die Behörden Irans kritisiert, die eine massive Offensive gegen Internetcafés gestartet haben sollen.