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Im Iran sind neun zum Tode verurteilte Häftlinge an einem Tag hingerichtet worden.
Wie die Regierungszeitung "Iran" berichtete, war unter den am Mittwoch im Teheraner Gefängnis Ewin Hingerichteten auch eine Frau. Seit Beginn dieses Jahres hat es im Iran mehr als 150 Hinrichtungen gegeben.
Zahlreiche Hinrichtungen finden in der Öffentlichkeit statt. Todeskandidaten werden dabei üblicherweise mit dem Strang um den Hals von einem Kran hochgezogen. Die Hinrichtung ist dadurch qualvoller, da der Tod langsamer eintritt. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Amnesty International wurden im Iran 2006 insgesamt 177 Todesurteile vollstreckt.
nach einer Meldung von n-tv
In einer Resolution wird "tiefe Besorgnis” über die systematischen Menschenrechtsverletzungen im Iran zum Ausdruck gebracht, darunter über Folter, Prügelstrafen, Zwangsamputationen, Steinigungen und öffentliche Hinrichtungen.
Die UN-Vollversammlung hat sich heute in einer mit deutlicher Mehrheit verabschiedeten Resolution für einen weltweiten Stopp der Todesstrafe ausgesprochen.
Die Menschenrechts-Organisation Reporter ohne Grenzen (RoG) hat am Dienstag die Behörden Irans kritisiert, die eine massive Offensive gegen Internetcafés gestartet haben sollen.