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Norwegen hat gegen die geplante Steinigung eines Iraners und einer Iranerin wegen Ehebruchs protestiert. Es drohte Iran Konsequenzen an, falls die Strafe vollzogen werde.
Aussenminister Jonas Gahr Stoere bestellte den iranischen Botschafter in Oslo zu einem Gespräch ein. Er verurteilte die Pläne der Justizbehörden im Iran als «barbarisch».
Nach Angaben iranischer Menschenrechtsorganisationen sollen eine Frau und ein Mann in der Stadt Takestan im Nordosten am Donnerstag durch Steinigung hingerichtet werden. Sie waren bereits vor elf Jahren wegen ihres ausserehelichen Verhältnisses zum Tode verurteilt und seitdem in Haft gehalten worden. Stre sagte, dass eine Durchführung der Hinrichtung Konsequenzen durch die norwegische Regierung unter anderem durch die Absage geplanter offizieller Besuche nach sich ziehen werde. Auch die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat gegen die geplante Steinigung protestiert.
aus einer Meldung der schweizerische Nachrichtenagentur SDA
In einer Resolution wird "tiefe Besorgnis” über die systematischen Menschenrechtsverletzungen im Iran zum Ausdruck gebracht, darunter über Folter, Prügelstrafen, Zwangsamputationen, Steinigungen und öffentliche Hinrichtungen.
Die UN-Vollversammlung hat sich heute in einer mit deutlicher Mehrheit verabschiedeten Resolution für einen weltweiten Stopp der Todesstrafe ausgesprochen.
Die Menschenrechts-Organisation Reporter ohne Grenzen (RoG) hat am Dienstag die Behörden Irans kritisiert, die eine massive Offensive gegen Internetcafés gestartet haben sollen.