Menschenrechtsverein


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Menschenrechtsverein für Migranten e.V.
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18. Dezember 2007

Vereinte Nationen verurteilen Menschenrechtsverletzungen im Iran

In einer Resolution wird "tiefe Besorgnis” über die systematischen Menschenrechtsverletzungen im Iran zum Ausdruck gebracht, darunter über Folter, Prügelstrafen, Zwangsamputationen, Steinigungen und öffentliche Hinrichtungen.

UNODie heute von der UN-Generalversammlung verabschiedete Entschließung ist zwar rechtlich nicht bindend, sie hat aber moralisches Gewicht und bringt die Meinung der Mehrheit der internationalen Gemeinschaft zum Ausdruck. Der Resolutionsentwurf war von Kanada eingebracht und von den USA sowie von westlichen Ländern unterstützt worden.

In der Resolution bekundet die internationale Gemeinschaft ihre “äußerst ernste Besorgnis” darüber, dass es zahlreiche bestätigte Fälle von Menschenrechtsverletzungen im Iran gab, darunter die Anwendung der Steinigung als Hinrichtungsmethode, Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Bestrafungen und zahlreiche öffentliche Hinrichtungen.

Weiterhin wird tiefe Besorgnis über die Verhaftung und gewaltsame Unterdrückung von Frauen zum Ausdruck gebracht, die in friedlichen Versammlungen für ihre Rechte eintreten, sowie über die zunehmende Diskriminierung von Angehörigen religiöser, ethnischer oder anderer Minderheiten, insbesondere von Angehörigen der Bahai-Religion.

Die iranische Regierung wird aufgefordert, „nach dem Gesetz und in der Praxis alle Formen der Diskriminierung und anderer Menschenrechtsverletzungen“ gegen Angehörige von Minderheiten abzuschaffen.

Weiterhin wird der Iran aufgefordert, die öffentlichen Hinrichtungen und Steinigungen abzuschaffen und „die Schikanierung, Einschüchterung und Verfolgung von politischen Gegnern und Menschenrechtsverteidigern zu beenden und Menschen, die wegen ihrer politischen Einstellungen willkürlich inhaftiert wurden, freizulassen“.

nach Agenturmeldungen



18. Dezember 2007

Vereinte Nationen fordern Stopp aller Hinrichtungen

Die UN-Vollversammlung hat sich heute in einer mit deutlicher Mehrheit verabschiedeten Resolution für einen weltweiten Stopp der Todesstrafe ausgesprochen.

18. Dezember 2007

Iran: 23 Internetdissidenten verhaftet, 24 Internetcafés geschlossen

Die Menschenrechts-Organisation Reporter ohne Grenzen (RoG) hat am Dienstag die Behörden Irans kritisiert, die eine massive Offensive gegen Internetcafés gestartet haben sollen.

17. Dezember 2007

Das Europäische Parlament fordert die Freilassung von 28 festgenommenen Studenten im Iran

In einer Presseverlautbarung erklärte der Präsident des Europäischen Parlaments, Hans-Gert Pöttering, dass das Europäische Parlament mit allem Nachdruck den Aufruf zur sofortigen Freilassung von 28 kürzlich im Iran festgenommen Studenten unterstützt.


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