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Frankreich, das wie seine europäischen Partner unter allen Umständen und allerorten gegen die Todesstrafe ist, verurteilt die Hinrichtung von zwölf Iranern am 22. Juli.
Frankreich bemerkt mit besonderer Besorgnis, dass die sexuelle Orientierung wohl zu den Hauptanklagepunkten gehörte. Diese Verurteilungen und Hinrichtungen folgen auf die Steinigung eines Mannes wegen Ehebruchs am 5. Juli und könnten noch weitere Hinrichtungen nach sich ziehen.
Auf Wunsch der Staatssekretärin für auswärtige Angelegenheiten und Menschenrechte, Rama Yade, haben wir Iran gegenüber unsere Besorgnis zum Ausdruck gebracht und folgende Punkte nachdrücklich betont:
aus einer Pressemitteilung des französischen Außenministeriums
In einer Resolution wird "tiefe Besorgnis” über die systematischen Menschenrechtsverletzungen im Iran zum Ausdruck gebracht, darunter über Folter, Prügelstrafen, Zwangsamputationen, Steinigungen und öffentliche Hinrichtungen.
Die UN-Vollversammlung hat sich heute in einer mit deutlicher Mehrheit verabschiedeten Resolution für einen weltweiten Stopp der Todesstrafe ausgesprochen.
Die Menschenrechts-Organisation Reporter ohne Grenzen (RoG) hat am Dienstag die Behörden Irans kritisiert, die eine massive Offensive gegen Internetcafés gestartet haben sollen.