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New York (AP) Die Organisation Reporter ohne Grenzen hat den UN-Generalsekretär in einem Brief aufgerufen, sich für zwei zum Tode verurteilte Journalisten im Iran einzusetzen. Die beiden Kurden Adnan Hassanpour und Hiva Botimar wurden 2005 im Anschluss an eine Kundgebung in Sanandadsch verhaftet. Sanandadsch ist die Hauptstadt der iranischen Provinz Kurdistan.
Hassanpour und Botimar waren für die Wochenzeitung «Asou» tätig, die 2005 wegen ihrer Berichterstattung über die angespannte Lage in der Provinz Kurdistan von den Behörden geschlossen wurde. Sie wurden im Juli wegen Verbrechen gegen den Islam und gegen den Staat zum Tode verurteilt, wie die amtliche Nachrichtenagentur IRNA meldete.
In ihrem Brief riefen die Reporter ohne Grenzen die UN auf, sich für die Journalisten einzusetzen. Den beiden seien grundlegende Rechte versagt worden. Da ihnen bei der Verlesung des Urteils die Anwesenheit im Gericht verwehrt worden sei, hätten sie erst aus der Zeitung von dem Todesurteil erfahren. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation sind zurzeit elf iranische Journalisten in Haft.
aus einer Meldung der Nachrichtenagentur AP
In einer Resolution wird "tiefe Besorgnis” über die systematischen Menschenrechtsverletzungen im Iran zum Ausdruck gebracht, darunter über Folter, Prügelstrafen, Zwangsamputationen, Steinigungen und öffentliche Hinrichtungen.
Die UN-Vollversammlung hat sich heute in einer mit deutlicher Mehrheit verabschiedeten Resolution für einen weltweiten Stopp der Todesstrafe ausgesprochen.
Die Menschenrechts-Organisation Reporter ohne Grenzen (RoG) hat am Dienstag die Behörden Irans kritisiert, die eine massive Offensive gegen Internetcafés gestartet haben sollen.