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Teheran - Die Hinrichtungswelle im Iran nimmt kein Ende: In zwei Provinzen des Landes wurden am Mittwoch 21 Menschen durch den Strang hingerichtet. Die Verurteilten wurden exekutiert, nachdem das Oberste Gericht ihre Todesurteile bestätigt hatte, wie das staatliche iranische Fernsehen und die Nachrichtenagentur Fars berichteten.
17 Menschen wurden heute allein in der Provinz Charassan-Rasavi hingerichtet. Sie seien wegen Drogenschmuggels gehängt worden, sagte ein Polizeisprecher dem staatlichen Fernsehen. Vier weitere Häftlinge wurden in Schiras öffentlich gehängt, nachdem sie des Drogenhandels und der Gewalt gegen Sicherheitskräfte für schuldig befunden wurden, wie die Nachrichtenagentur Fars meldete.
Mit den am Mittwoch vollstreckten Todesurteilen stieg die Zahl der Exekutionen in dem islamischen Land seit Jahresbeginn auf mindestens 189. Die Todesurteile werden grundsätzlich durch Hängen vollstreckt, zunehmend auch in der Öffentlichkeit.
Im gesamten Jahr 2006 wurden Amnesty International zufolge 177 zum Tode Verurteilte hingerichtet, 2005 waren es nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP mindestens 81. In Iran steht unter anderem auf Spionage, Mord, Drogenhandel, Vergewaltigung, Ehebruch und Prostitution die Todesstrafe.
Jüngste Kritik der Europäischen Union wegen der steigenden Zahl von Todesurteilen und Exekutionen in Iran hatte Teheran als "Einmischung in die inneren Angelegenheiten" zurückgewiesen.
aus Spiegel Online
In einer Resolution wird "tiefe Besorgnis” über die systematischen Menschenrechtsverletzungen im Iran zum Ausdruck gebracht, darunter über Folter, Prügelstrafen, Zwangsamputationen, Steinigungen und öffentliche Hinrichtungen.
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Die Menschenrechts-Organisation Reporter ohne Grenzen (RoG) hat am Dienstag die Behörden Irans kritisiert, die eine massive Offensive gegen Internetcafés gestartet haben sollen.