Menschenrechtsverein


Sprungmarken

Menschenrechtsverein für Migranten e.V.
collage2
17. September 2007

UN-Hochkommissarin Arbour verlangt von Iran Hinrichtungsstopp für Kinder

mel 2

Genf (AP) Die UN-Menschenrechtsbeauftragte Louise Arbour hat den Iran aufgefordert, keine Todesurteile gegen Minderjährige mehr zu vollstrecken.

«Selbst wenn nach dem Buchstaben der Gesetze die Verhängung der Todesstrafe gegen Minderjährige möglich erscheint, ist es doch zwingend geboten, sie nicht zu vollstrecken», sagte die UN-Hochkommissarin am Montag in Genf.  Iran ist eines der wenigen Länder, in dem Kinder zum Tode verurteilt werden können. Das ist ein Verstoß gegen die Konvention über die Rechte von Kindern.

Am Sonntag berichteten iranische Medien, dass ein 16-Jähriger zum Tode verurteilt worden sei. Arbour sagte, sie lehne die Todesstrafe grundsätzlich ab. Staaten, in denen sie zugelassen sei, sollten sich aber an das internationale Recht halten, das die Hinrichtung von Kindern verbietet.


aus einer Meldung der Nachrichtenagentur AP



18. Dezember 2007

Vereinte Nationen verurteilen Menschenrechtsverletzungen im Iran

In einer Resolution wird "tiefe Besorgnis” über die systematischen Menschenrechtsverletzungen im Iran zum Ausdruck gebracht, darunter über Folter, Prügelstrafen, Zwangsamputationen, Steinigungen und öffentliche Hinrichtungen.

18. Dezember 2007

Vereinte Nationen fordern Stopp aller Hinrichtungen

Die UN-Vollversammlung hat sich heute in einer mit deutlicher Mehrheit verabschiedeten Resolution für einen weltweiten Stopp der Todesstrafe ausgesprochen.

18. Dezember 2007

Iran: 23 Internetdissidenten verhaftet, 24 Internetcafés geschlossen

Die Menschenrechts-Organisation Reporter ohne Grenzen (RoG) hat am Dienstag die Behörden Irans kritisiert, die eine massive Offensive gegen Internetcafés gestartet haben sollen.


Weitere Meldungen ..

Sprungmarken