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Teheran - Kurz nach dem Jahresbeginn hat der Henker heute im Iran wieder seine Arbeit aufgenommen. Im berüchtigten Evin-Gefängnis von Teheran wurden 3 Männer durch den Strang hingerichtet. Zwei wurden wegen Mordes, der dritte wegen schweren Raubes zum Tode verurteilt. Im letzten Jahr wurden 182 Menschen im Iran hingerichtet. Viele davon wurden in zweifelhaften Verfahren verurteilt.
Allein in der Woche vor Weihnachten waren im Iran mindestens 12 Menschen hingerichtet worden. Sechs Männer wurden in einem Gefängnis in Teheran wegen unterschiedlicher Straftaten exekutiert. Drei weitere Männer wurden in der südlichen Stadt Rafsanjan gehängt. Es handelt sich dabei um Gholam Hazrat, Nour Ahmad, und Shah Mir. Alle drei Männer stammen aus Afghanistan.
In Ahwaz wurden wieder drei Männer wegen angeblicher Rebellion hingerichtet. Die Namen der hingerichteten werden mit Ali Matouri Zadeh, Malek Bani Tamim und Alireza Asakre angegeben.
aus Presseberichten vom 03.01.2007
In einer Resolution wird "tiefe Besorgnis” über die systematischen Menschenrechtsverletzungen im Iran zum Ausdruck gebracht, darunter über Folter, Prügelstrafen, Zwangsamputationen, Steinigungen und öffentliche Hinrichtungen.
Die UN-Vollversammlung hat sich heute in einer mit deutlicher Mehrheit verabschiedeten Resolution für einen weltweiten Stopp der Todesstrafe ausgesprochen.
Die Menschenrechts-Organisation Reporter ohne Grenzen (RoG) hat am Dienstag die Behörden Irans kritisiert, die eine massive Offensive gegen Internetcafés gestartet haben sollen.