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Drei Studenten wurden im Iran zu Haftstrafen bis zu drei Jahren verurteilt. Ihnen wird vorgeworfen, "den Islam und seine Religionsführer beleidigt" zu haben.
Majid Tavakoli wurde zu drei Jahren Haft verurteilt, Ahmed Ghassaban und Ehsan Mansouri zu zweieinhalb bzw. zwei Jahren Freiheitsstrafe. Ihr Anwalt wird Berufung gegen das Urteil einlegen.
Ahmad Ghassaban und Majid Tavakkoli, beide Redakteure von Studentenzeitschriften, und Ehsan Mansouri, Mitglied der Studentenvereinigung der Amir-Kabir-Universität in Teheran, wurden im Mai 2007 festgenommen und befinden sich seither im Teheraner Evin-Gefängnis in Haft. Sie wurden in Einzelhaft gehalten und gefoltert, damit sie Straftaten gestehen, die sie nicht begangen haben.
Gegenüber ihren Angehörigen haben die drei Studenten angegeben, gleichzeitig von sieben Verhörbeamten brutal mit Kabeln und Peitschen geschlagen worden zu sein. Die Verhöre dauerten oftmals bis zu 24 Stunden oder wurden mitten in der Nacht geführt. Man habe sie mit Fußtritten gegen Arme, Brust und Rücken sowie Fausthieben ins Gesicht und gegen den Kopf traktiert. Zudem zwang man sie, bis zu 48 Stunden auf einer Stelle oder bis zu 18 Stunden auf einem Bein zu stehen. Sie erhielten keinerlei medizinische Betreuung.
nach Agenturmeldungen
In einer Resolution wird "tiefe Besorgnis” über die systematischen Menschenrechtsverletzungen im Iran zum Ausdruck gebracht, darunter über Folter, Prügelstrafen, Zwangsamputationen, Steinigungen und öffentliche Hinrichtungen.
Die UN-Vollversammlung hat sich heute in einer mit deutlicher Mehrheit verabschiedeten Resolution für einen weltweiten Stopp der Todesstrafe ausgesprochen.
Die Menschenrechts-Organisation Reporter ohne Grenzen (RoG) hat am Dienstag die Behörden Irans kritisiert, die eine massive Offensive gegen Internetcafés gestartet haben sollen.