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Drei iranische Feministinnen, die am Samstag verhaftet worden waren, sind heute auf Kaution freigelassen worden. Dies berichtet die Online-Tageszeitung "Zanestan".
Wie der Sohn von einer der drei Aktivistinnen berichtete, waren die Frauen auf dem Weg zu einer Konferenz in Indien auf dem Teheraner Flughafen von Polizeikräften in Gewahrsam genommen worden. Sie seien zwar jetzt wieder auf freiem Fuß, müssten sich jedoch für weitere Verhöre bereithalten, hieß es. Die iranische Anwältin und Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi hat die Verteidigung der drei Feministinnen übernommen. Die Frauen kämpfen seit knapp einem Jahr mit ihrer Kampagne "Eine Million Unterschriften" gegen die Benachteiligung von Frauen im Iran. Dabei stehen nicht etwa die islamischen Kleidungsvorschriften im Vordergrund, sondern weit wichtigere Fragen wie das Scheidungsrecht, das Sorgerecht, die Abschaffung der Polygamie oder das unterschiedliche Mindestalter der Strafbarkeit für Mädchen und Jungen.
aus einer Meldung von Radio Vatikan
In einer Resolution wird "tiefe Besorgnis” über die systematischen Menschenrechtsverletzungen im Iran zum Ausdruck gebracht, darunter über Folter, Prügelstrafen, Zwangsamputationen, Steinigungen und öffentliche Hinrichtungen.
Die UN-Vollversammlung hat sich heute in einer mit deutlicher Mehrheit verabschiedeten Resolution für einen weltweiten Stopp der Todesstrafe ausgesprochen.
Die Menschenrechts-Organisation Reporter ohne Grenzen (RoG) hat am Dienstag die Behörden Irans kritisiert, die eine massive Offensive gegen Internetcafés gestartet haben sollen.