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Der Auftritt des in Deutschland geborenen Australiers Gerald Fredrick Töben machte den wahren Geist der Zusammenkunft in Teheran deutlich: Töben brachte ein Modell des Vernichtungslagers Treblinka mit und lobte Ahmadinejads Stellungnahmen zum Holocaust.
Ein "unhinterfragtes Dogma" sei der Holocaust, behauptete der Direktor des "Adelaide Institute", der Schaltzentrale Australischer Holocaust-Leugner, auf dessen Homepage die Konferenz dokumentiert ist.
Der aus Wien angereiste - von der Israelitischen Kultusgemeinde nicht anerkannte - Rabbi Moishe Aryeh Friedman hat bei der Konferenz das Ausmaß des Holocaust relativiert und behauptet, es seien "nach jüngsten Forschungen" nicht sechs sondern nur rund eine Million Juden" ermordet worden.
Österreichs Rechtsextremisten waren auf der Holocaust-Konferenz zahlreich vertreten: Gestern referierte der wegen NS-Wiederbetätigung verurteilte ehemalige Wiener FPÖ-Bezirksrat Wolfgang Fröhlich zum Thema "Nazismus, Zionismus, Holocaust". Am Nachmittag sprach der 85-jährige Wiener Neonazi-Anwalt Herbert Schaller zum Thema "Globale Vision".
aus der Tageszeitung Die Presse (Wien)
Führendes Mitglied des rassistischen Kuk Klux Klan unter den Teilnehmern
Die Holocaust-Konferenz der iranischen Regierung ist auch an ihrem zweiten und letzten Tag international scharf verurteilt worden.
Nach Einschätzung des britischen Premierministers Tony Blair geht vom Iran "eine erhebliche strategische Bedrohung" für den gesamten Nahen Osten aus.