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Der israelische Ministerpräsident warnt davor, die Drohungen Teherans gegen sein Land auf die leichte Schulter zu nehmen. Zum Auftakt seines Antrittsbesuchs in Berlin nannte er es eine Lehre des Holocausts, dass Schwachen und Wehrlosen der Untergang drohe.
Olmert sprach bei einer Kranzniederlegung an der Gedenkstätte Gleis 17 des Bahnhofs Grunewald. Von dem Bahnhof waren zwischen 1941 und 1945 rund 55.000 Juden in Vernichtungslager deportiert worden. Olmert sagte: „Wehe dem, der den Drohungen keinen Glauben schenkt. Wehe dem Gleichgültigen, der sich nicht darauf vorbereitet, den Gefahren zu trotzen“.
Auf der Gedenkveranstaltung auf dem Bahnhof Grunewald sprachen auch die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch und Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit. Knobloch sagte zur Holocaust-Konferenz in Teheran: „Genau jetzt sitzt eine Bande von Verbrechern zusammen, leugnet die Shoa, beschmutzt das Andenken der Opfer, propagiert die Auslöschung Israels und plant ihre weiteren heimtückischen Schandtaten.“ Sie nannte die Gedenkstätte eine ständige Aufforderung zur Wachsamkeit, „antisemitischen und rechtsextremistischen Tendenzen die Stirn zu bieten“.
aus der Tageszeitung Die WELT
Der Auftritt des in Deutschland geborenen Australiers Gerald Fredrick Töben machte den wahren Geist der Zusammenkunft in Teheran deutlich: Töben brachte ein Modell des Vernichtungslagers Treblinka mit und lobte Ahmadinejads Stellungnahmen zum Holocaust.
Führendes Mitglied des rassistischen Kuk Klux Klan unter den Teilnehmern
Die Holocaust-Konferenz der iranischen Regierung ist auch an ihrem zweiten und letzten Tag international scharf verurteilt worden.