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Tausende demonstrieren in Teheran und anderen Städten
Bei Demonstrationen anlässlich des nationalen Tages der Studenten im Iran versammelten sich am 7. Dezember 2006 Tausende von Studenten auf den Straßen und Plätzen nahe der Teheraner Universitätskomplexes und machten ihrem Unmut über das fundamentalistische Regime Luft.
Die Proteste dauerten de ganzen Tag an. Fotos des Regime-Präsidenten Ahmadinejad wurden kopfüber getragen und zerrissen, als offener Aufruf zum Sturz des Regimes.
Schon am Vortag hatten Studenten auf dem Campus der Teheraner Universität gegen die Repression und für Freiheit und Demokratie demonstriert. Auf ihren Spruchbändern stand: „Freiheit für alle politischen Gefangenen“, „Universitäten sind keine Kasernen“ und „Solidarität gegen die Tyrannei“. Sie riefen „Nieder mit der Diktatur!“
Regimepolizisten und Sondereinsatzkräfte gingen unter Anwendung von Gewalt gegen die Studenten vor, wobei mehrere Studenten verletzt wurden.
Auch in vielen iranischen Provinzstädten kam es am nationalen Tag der Studenten zu Demonstrationen gegen die herrschenden Fundamentalisten, darunter in den Städten Tabriz, Zahedan, Kerman, Bandar-Abbas und Shahr-Kord.
nach Agenturmeldungen
Der Auftritt des in Deutschland geborenen Australiers Gerald Fredrick Töben machte den wahren Geist der Zusammenkunft in Teheran deutlich: Töben brachte ein Modell des Vernichtungslagers Treblinka mit und lobte Ahmadinejads Stellungnahmen zum Holocaust.
Führendes Mitglied des rassistischen Kuk Klux Klan unter den Teilnehmern
Die Holocaust-Konferenz der iranischen Regierung ist auch an ihrem zweiten und letzten Tag international scharf verurteilt worden.