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Berlin (epd). Amnesty International hat am Sonntag in Berlin gegen die fortgesetzte Hinrichtung von Minderjährigen im Iran protestiert. Mit einer so genannten "Galgen"-Aktion verwiesen die Menschenrechtler darauf, dass der Iran seit 1990 mindestens 19 minderjährige Straftäter hingerichtet habe.
Allein im vergangenen Jahr seien acht junge Menschen gehenkt worden. Zwei von ihnen seien auch bei der Hinrichtung noch keine 18 Jahre alt gewesen.
Mit seinem Vorgehen gegen Minderjährige verstoße der Iran gegen internationales Recht, betonte die Generalsekretärin der deutschen amnesty-Sektion, Barbara Lochbihler. Der Iran sei Vertragsstaat des UN-Zivilpaktes und der Kinderrechtskonvention. In beiden Vereinbarungen werde die Hinrichtung von Minderjährigen verboten. Anlass für die Aktion war der Internationale Tag gegen die Todesstrafe am Dienstag (10. Oktober).
Der Auftritt des in Deutschland geborenen Australiers Gerald Fredrick Töben machte den wahren Geist der Zusammenkunft in Teheran deutlich: Töben brachte ein Modell des Vernichtungslagers Treblinka mit und lobte Ahmadinejads Stellungnahmen zum Holocaust.
Führendes Mitglied des rassistischen Kuk Klux Klan unter den Teilnehmern
Die Holocaust-Konferenz der iranischen Regierung ist auch an ihrem zweiten und letzten Tag international scharf verurteilt worden.