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Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai hat Reporter ohne Grenzen die aktuelle Liste der größten Feinde der Pressefreiheit vorgestellt.
Sie besitzen die Macht, Medien zu schließen, Journalisten ins Gefängnis zu werfen, zu entführen, zu foltern oder gar zu ermorden. Dank ihrer Position werden sie dafür in der Regel nicht bestraft und nicht einmal angeklagt. 2006 wurde auch der iranische Präsident Ahmadinedschad auf die Liste gesetzt. Dazu schreibt Reporter ohne Grenzen:
“Mahmud Ahmadinedschad (Staatspräsident)
Der Hardliner Ahmadinedschad, ehemals führendes Mitglied der "Revolutionären Garde”, übernahm nach seinem Wahlsieg am 3. August 2005 das Amt des Präsidenten der Islamischen Republik Iran und begann umgehend, das Kulturministerium, das für die Überwachung der Presse zuständig ist, von Reformkräften zu säubern. Diese wurden durch neue Funktionäre ersetzt, die seit 1999 ihren eigenen Nachrichtendienst betrieben hatten. Dabei konnten sie völlig straffrei agieren und eigene Polizeikräfte unterhalten, die regelmäßig gegen unliebsame Intellektuelle vorging. Mehrere Minister der neuen Regierung sind ebenfalls „Revolutionsgardisten“ und hatten aktiv bei der Verfolgungskampagne von 1998 mitgewirkt, als iranische Journalisten verhaftet, gefoltert und getötet wurden.“
nach Agenturmeldungen
Der Auftritt des in Deutschland geborenen Australiers Gerald Fredrick Töben machte den wahren Geist der Zusammenkunft in Teheran deutlich: Töben brachte ein Modell des Vernichtungslagers Treblinka mit und lobte Ahmadinejads Stellungnahmen zum Holocaust.
Führendes Mitglied des rassistischen Kuk Klux Klan unter den Teilnehmern
Die Holocaust-Konferenz der iranischen Regierung ist auch an ihrem zweiten und letzten Tag international scharf verurteilt worden.