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Vertreter von SPD, FDP und Grünen machten deutlich, dass die Teheraner Führung in Deutschland nicht willkommen sei. Für den Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung Nooke ist unklar, was der iranische Präsident mit einem möglichen Besuch der Fußball-WM bezwecken will. Ahmadinedschad sei in Deutschland «nicht gerne gesehen».
Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Günter Nooke (CDU), hat Verständnis für Proteste gegen einen möglichen WM-Besuch des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad. «Ein Präsident, der das Existenzrecht Israels mehrfach in Frage stellt, der ist gerade in Deutschland eine Zumutung», sagte Nooke der Netzeitung. Deshalb könne man «durchaus sagen», dass er jemand sei, «den wir hier nicht gerne sehen».
Am Montag hatten die Proteste gegen einen möglichen Besuch Ahmadinedschads parteiübergreifend an Schärfe zugenommen. Vertreter von SPD, FDP und Grünen machten deutlich, dass die Teheraner Führung in Deutschland nicht willkommen sei. Holocaust-Leugner gehören «hinter Gitter»
Es stelle ich die Frage, was Ahmadinedschad mit einem Besuch überhaupt bezwecken wolle, sagte Nooke. Der CDU-Politiker regte an, im Vorfeld eines möglichen Deutschland-Besuchs «noch mal ausführlicher» über die umstrittenen Äußerungen des Präsidenten zu diskutieren, «damit auch im Iran der internationale Protest gegen solch einen Präsidenten ankommt». Menschen, die wie der iranische Präsident den Holocaust leugneten, gehörten «hinter Gitter», forderte er.
Zuvor hatte ein iranischer Fußballfunktionär angedeutet, dass Ahmadinedschad Fußball-Fan sei und möglicherweise zur WM anreise.
aus der NETZEITUNG
Der Auftritt des in Deutschland geborenen Australiers Gerald Fredrick Töben machte den wahren Geist der Zusammenkunft in Teheran deutlich: Töben brachte ein Modell des Vernichtungslagers Treblinka mit und lobte Ahmadinejads Stellungnahmen zum Holocaust.
Führendes Mitglied des rassistischen Kuk Klux Klan unter den Teilnehmern
Die Holocaust-Konferenz der iranischen Regierung ist auch an ihrem zweiten und letzten Tag international scharf verurteilt worden.