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Die Israel-feindlichen Äußerungen des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad empörten die Weltgemeinschaft, doch Iran selbst glaubt, die Hetze sei sogar im Westen teilweise positiv aufgenommen worden. Deshalb will Teheran nun ein Seminar über die Judenvernichtung im Zweiten Weltkrieg organisieren.
Mahmud Ahmadinedschads Äußerungen seien "in Zeitungen in islamischen Ländern und sogar in verschiedenen westlichen Ländern positiv aufgenommen worden", sagte der iranische Außenamtssprecher Hamid Resa Asefi am Sonntag vor Journalisten. Deshalb werde das Außenministerium ein Seminar organisieren, "bei dem die Tragweite dieser Frage und ihre Folgen" untersucht werden sollten.
Er verstehe nicht, wieso Iran nicht das Recht habe, "über eine geschichtliche Frage zu diskutieren, deren Ausmaß nicht klar ist", sagte der Sprecher. Der iranische Präsident hatte den Holocaust vor einem Monat als "Mythos" bezeichnet und damit erneut für internationale Empörung gesorgt. Wochen zuvor hatte er gefordert, Israel "von der Landkarte zu tilgen". Im Holocaust waren rund sechs Millionen Juden ermordet worden.
nach Meldungen von Presseagenturen
Der Auftritt des in Deutschland geborenen Australiers Gerald Fredrick Töben machte den wahren Geist der Zusammenkunft in Teheran deutlich: Töben brachte ein Modell des Vernichtungslagers Treblinka mit und lobte Ahmadinejads Stellungnahmen zum Holocaust.
Führendes Mitglied des rassistischen Kuk Klux Klan unter den Teilnehmern
Die Holocaust-Konferenz der iranischen Regierung ist auch an ihrem zweiten und letzten Tag international scharf verurteilt worden.