Menschenrechtsverein


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Menschenrechtsverein für Migranten e.V.
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25. Juli 2005

Im iranischen Mashad sind zwei Jugendliche öffentlich gehängt worden

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Die beiden Angeklagten Ayaz Marhoni, 18, und Mahmoud Asgari, 16, sollen kurz vor der Hinrichtung beteuert haben, dass sie ihr Vergehen über ein Jahr nach der Tat bereuten und einsichtig seien. Einer der Angeklagten habe zwar gewusst, dass homosexuelle Handlungen strafbar seien, allerdings nicht, dass sie mit dem Tode bestraft würden.

Vor ihrer Hinrichtung am vergangenen Dienstag waren sie bereits vierzehn Monate lang in Haft. Dem Bericht zufolge haben die Delinquenten vor der Exekution auf einer Straßenkreuzung in Mashad 228 Peitschenhiebe über sich ergehen lassen müssen. Die anschließende Hinrichtung fand ebenfalls öffentlich statt.

Wenige Tage vor der Hinrichtung in Mashad war ein weiterer Mann gehängt worden, der zur Tatzeit noch minderjährig war. Der 20-jährige Ali Safarpour wurde in Poldokhtar exekutiert, weil er im Alter von 16 Jahren einen Polizisten getötet haben soll.

 

aus SPIEGEL ONLINE

 



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