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Durch eine weltweite Kampagne konnte die Hinrichtung von Sina Paymard abgewendet werden. Er kam am 24. Dezember 2007 aus der Haft frei.
Nach dreieinhalb Jahren in der Todeszelle ist der 19-jährige Sina Paymard nun wieder in Freiheit. Dies ist ein großer Erfolg für Menschenrechtsverfechter im Iran und vielen Ländern der Welt, die sich seit seiner Verurteilung für die Rettung des Minderjährigen eingesetzt haben.
Sina Paymard war zum Tode verurteilt worden, weil er im Alter von 16 Jahren an einem Tötungsdelikt aus Notwehr beteiligt gewesen sein soll.
Am 20. September 2006 sollte er hingerichtet werden, die Hinrichtung wurde jedoch verschoben. Die erneut für den 17. Juli 2007 angesetzte Hinrichtung wurde wieder verschoben, nicht zuletzt wegen des internationalen Drucks.
Weltweit haben sich Menschen für Sina eingesetzt. Es wurde u. a. erreicht, dass auch die Präsidentschaft der EU gegen die Hinrichtung von Sina Paymard protestierte. Aufgrund des internationalen Drucks und intensiver Bemühungen von Anwälten und der Familie von Sina wurde das Todesurteil Anfang November 2007 schließlich aufgehoben.
Nach seiner Freilassung am 24. Dezember 2007 bedankte seine Anwältin Nasrin Sotoudeh sich bei allen, die sich für die Rettung von Sina eingesetzt haben. Sie fügte hinzu: „Natürlich sind wir froh, dass Sina nun in Freiheit ist. Aber wir hoffen, dass die Gesetze im Iran so geändert werden, dass wir niemals mehr die Hinrichtung von Minderjährigen miterleben müssen.“