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Die Frauenrechtlerinnen und Internetjournalistinnen Maryam Hosseinkhah and Jelve Javaheri kamen am 2. Januar 2008 aus dem Teheraner Evin-Gefängnis frei.
Nach internationalen Bemühungen von Menschenrechtlern und Anwälten kamen die beiden Frauen nach Hinterlegung einer Kaution aus dem Gefängnis frei, wo sie wegen ihrer Aktivitäten in der „Kampagne für die Gleichberechtigung der Frauen im Iran“ festgehalten worden waren.

Maryam Hosseinkhah und Jelve Javaheri kurz nach ihrer Freilassung
Maryam Hosseinkhah war am 18. November 2007 festgenommen worden, als sie einer Vorladung des Teheraner Revolutionsgerichts Folge leistete. Gegen sie wurde wegen „Störung der öffentlichen Meinung“, „Antiregierungspropaganda“ und „Verbreitung von Lügen“ Anklage erhoben.
Maryam Hosseinkhah engagiert sich in der „Kampagne für Gleichberechtigung“ und ist Mitherausgeberin der Internetseite der Kampagne. Im Rahmen dieser Kampagne sollen eine Million Unterschriften gegen die Diskriminierung der Frauen gesammelt werden.

Frauenrechtlerinnen im Iran protestieren gegen die Repression.
Maryam Hosseinkhah schrieb aus dem Gefängnis: "Das ist das dritte Mal, dass ich ins Evin-Gefängnis komme. Das erste Mal kam ich als Journalistin, um über die Haftbedingungen der gefangenen Frauen zu berichten ... Aber diesmal ist alles anders. Jetzt bin ich eine dieser unglücklichen gefangenen Frauen. Eine von Hunderten Frauen, die für Jahre hinter den hohen Mauern des Evin-Gefängnisses verschwinden, wo niemand sie hören kann. Wir sind schutzlos, kein Gesetz gibt uns Schutz ….“
Protestveranstaltung für die Freilassung von Maryam Hosseinkhah und Jelve Javaheri
Jelveh Javaheri war am 1. Dezember 2007 in Teheran festgenommen worden. Sie war zuvor zur Befragung vor Gericht vorgeladen worden. Jelveh Javaheri, die sich in der „Kampagne für Gleichberechtigung“ engagiert, hat viele Artikel zu Frauenfragen für verschiedene Internetseiten geschrieben. Sie wird im Zusammenhang mit den im Internet veröffentlichten Artikeln, der „Störung der öffentlichen Meinung“ und der „Antiregierungspropaganda“ beschuldigt.