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Die Hinrichtung konnte vorläufig verhindert werden.
Bahman Salimian sollte am 5. Februar 2009 im Gefängnis der zentraliranischen Stadt Isfahan hingerichtet werden.
Durch eine Kampagne von Menschenrechtlern in verschiedenen Ländern und Anwälten im Iran wurde nun erreicht, dass die oberste iranische Justizbehörde die Hinrichtung vorläufig ausgesetzt hat.
Unter anderem haben 150 iranische Rechtsanwälte in einem offenen Brief an die oberste Justizbehörde gefordert, dass die Hinrichtung von Bahmen Salimian nicht vollstreckt wird. Sie forderten auch die generelle Abschaffung der Todesstrafe für zum Tatzeitpunkt Minderjährige.
Der heute 27jährige Bahman Salimian war 15 Jahre alt, also minderjährig, als er in die Todeszelle kam.
Er wurde wegen eines Tötungsdelikts nach dem fundamentalistischen Vergeltungsrecht zum Tode verurteilt, obwohl er psychisch krank ist, was durch ärztliche Gutachten belegt wird.