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Die beiden Frauenrechtlerinnen wurden am 7. bzw. 8. April 2009 aus der Haft entlassen.

Mahboubeh Karami und Khadijeh Moghaddam, die sich in der Kampagne für Gleichberechtigung und in der Gruppe „Mütter für den Frieden“ engagieren, wurden am 7. bzw. 8. April 2009 aus dem Teheraner Evin-Gefängnis entlassen. Menschenrechtler im Iran und anderen Ländern hatten sich für die Freilassung der Frauenrechtlerinnen eingesetzt.
Die beiden Frauen waren zusammen mit 10 weiteren Aktivisten der Kampagne für Gleichberechtigung am 26. März 2009 in Teheran festgenommen und danach im Evin-Gefängnis inhaftiert worden.
Sie wurden auf der Straße festgenommen, wo sie sich versammelt hatten, um anlässlich des iranischen Neujahrsfests gemeinsam Familienangehörige inhaftierter politischer Gefangenen zu besuchen. Die Inhaftierten wurden wegen „Störung der öffentliche Ordnung“ angeklagt. Bei einer Verurteilung drohen ihnen Haft- oder Prügelstrafen.
Am 30. März 2009 wurden zehn der Inhaftierten nach Hinterlegung einer Kaution vorläufig freigelassen. Die beiden Frauenrechtlerinnen Khadijeh Moghaddam und Mahboubeh Karami wurden jedoch weiterhin im Evin-Gefängnis festgehalten. Beide waren schon im Jahre 2008 wegen ihrer Arbeit in der Kampagne für Gleichberechtigung in Haft, Mahboubeh Karami verbrachte damals über zwei Monate im Evin-Gefängnis.
900 Menschenrechtler und Frauenrechtsaktivistinnen haben im Iran eine Petition unterzeichnet, in der die iranische Justiz aufgefordert wird, alle Festgenommenen freizulassen und die Anklage gegen sie fallen zu lassen.