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Mai 2009 - Die amerikanisch-iranische Journalistin wurde freigelassen.
Nach ihrer Freilassung bedankte sich Roxana Saberi bei allen, die sich für ihre Freilassung eingesetzt haben:
"Ich bin sehr glücklich, in Freiheit wieder mit meinem Vater und meiner Mutter vereint zu sein".

Der internationale Druck hat gewirkt: Die amerikanisch-iranische Journalistin Roxana Saberi ist am 11. Mai 2009 nach vier Monaten Haft freigekommen. Sie war im April in Teheran wegen angeblicher Spionage zu einer Gefängnisstrafe von acht Jahren verurteilt worden. Am 11. Mai hat ein Berufungsgericht die Strafe abgemildert und in zwei Jahre Haft auf Bewährung umgewandelt.
Roxana arbeitete seit sechs Jahren als freie Journalistin u. a. für die britische BBC im Iran und war im Januar 2009 verhaftet worden. Zunächst hieß es, die Journalistin habe ohne Akkreditierung für den amerikanischen Sender NPR gearbeitet. Im April wurde sie dann in einem eintägigen, geheimen Schnellprozess zu der hohen Haftstrafe verurteilt.

Gegen das Urteil gab es heftige internationale Proteste, darunter von der Europäischen Union und vom Europaparlament. Dem Protest von Menschenrechtlern und internationalen Organisationen wie „Reporter ohne Grenzen“ hatte sich der amerikanische Präsident Barack Obama mit einer persönlichen Intervention angeschlossen.