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November 2009: Die Freilassung der regimekritischen Journalistin Hengameh Shahidi wurde erreicht.
Sie war am 29. Juni 2009 verhaftet worden und verbrachte 131 Tage ohne Anklage im Teheraner Evin-Gefängnis, davon 50 Tage in Einzelhaft. Nach ihrer Entlassung am 1. November 2009 wurde sie wegen ihres schlechten Gesundheitszustands umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert. In der Haft wurde sie seelisch und körperlich gefoltert, darunter auch mit Scheinhinrichtungen, um sie zu falschen Geständnissen zu zwingen.
Die Mutter von Hengameh Shahidi berichtete am 20. August nach einem Besuch im Teheraner Evin-Gefängnis: „Als ich Hengameh sah, war sie geistig abwesend. Als ich sie umarmte und ihren Rücken berührte, schrie sie vor Schmerzen. Meine Tochter sagte mir, dass sie gezwungen werde, Psychopharmaka zu nehmen. Jeden Tag kommen sie in ihre Zelle und kündigen an, dass ihre Hinrichtung bevorstehe.“
Am 24. Oktober war Hengameh Shahidi aus Protest gegen ihre willkürliche Inhaftierung in einen Hungerstreik getreten. Für ihre Freilassung hatten sich auch internationale Journalistenorganisationen eingesetzt.