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Mai 2010: Der 20jährige Student wurde vor der Hinrichtung bewahrt.
Mitte Mai wurde das ursprünglich gegen den Studenten gefällte Todesurteil von einem Berufungsgericht in Teheran in eine Haftstrafe von dreieinhalb Jahren umgewandelt.
Mohammad Amin Valian war Anfang März 2010 wegen seiner Beteiligung an den Protesten gegen das Regime zum Tode verurteilt worden. Der Student wurde damals wegen "Feindschaft zu Gott" - wie die Fundamentalisten den Bürgerwiderstand gegen das Regime bezeichnen - schuldig gesprochen.
Mohammad Amin Valian, der an der Damghan-Universität studiert, wurde vorgeworfen, während der Massenproteste am 27. Dezember 2009 mit Steinen geworfen und „Nieder mit der Diktatur“ gerufen zu haben. Nach einem Schauprozess, bei dem der Student keinen Zugang zu einem Rechtsbeistand hatte, wurde er u. a. auch wegen „Gefährdung der nationalen Sicherheit“ zum Tode verurteilt.
Nach dem Todesurteil waren internationale Menschenrechtsorganisationen aktiv geworden, um die Hinrichtung zu verhindern. Sie setzen sich nun für die Freilassung von Mohammad Amin Valian ein, da auch die Haftstrafe willkürlich und ungerechtfertigt verhängt wurde.