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Im Gefängnis der Stadt Rasht wurde ein Mann zu Tode gesteinigt.
In einer Pressekonferenz bestätigte der Sprecher der iranischen Justiz, Ali Reza Jamshidi, am 5. Mai 2009, dass im März 2009 ein weiterer Mann im Iran zu Tode gesteinigt wurde.
Dabei handelte es sich um den 30-jährigen Vali Azad, der wegen "Ehebruchs" zum Tod durch Steinigung verurteilt worden war. Am 5. März 2009 wurde er im Lakan-Gefängnis der nordiranischen Stadt Rascht im Geheimen zu Tode gesteinigt. Nach seiner Hinrichtung wurde Vali Azads Leiche Berichten zufolge im Geheimen bestattet, obwohl seine Familie darum gebeten hatte, ihn selbst beisetzen zu dürfen.

In einer Erklärung der Europäische Union vom 30. April 2009 heißt es dazu:
„Die Europäische Union verurteilt auf das Schärfste den neuen Fall einer Hinrichtung durch Steinigung in der Islamischen Republik Iran. Mehreren Meldungen zufolge ist Vali Azad um den 5. März 2009 herum im Gefängnis Lakan in der Stadt Rasht durch Steinigung als Bestrafung für Ehebruch hingerichtet worden.
Die Europäische Union ist ferner tief besorgt über Meldungen, nach denen Mohammad Ali Navid Khomami und Ashraf Kalhori zum Tod durch Steinigung verurteilt worden sind und ihre Hinrichtung unmittelbar bevorsteht.
Die Europäische Union ruft die Behörden der Islamischen Republik Iran nachdrücklich auf, die Praxis der Hinrichtung durch Steinigung im Einklang mit dem Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die von der Islamischen Republik Iran unterzeichnet und ratifiziert wurden, wirksam und dauerhaft einzustellen.“
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