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Die Sprecherin für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach, rief dazu auf, die Steinigungen im Iran zu ächten.
In der heute veröffentlichten Pressemitteilung heißt es u. a.:
„In letzter Zeit häufen sich Berichte darüber, dass iranische Gerichte Todesurteile durch Steinigung aussprechen. So hat der Oberste Strafgerichtshof im Iran erst Anfang Februar wieder zwei junge Frauen wegen angeblichen Ehebruchs zum Tod durch Steinigung verurteilt. …
Steinigungen gehören zu den besonders grausamen Methoden der Vollstreckung einer Todesstrafe. Dabei werden die Opfer in Tücher gewickelt, bis zum Rumpf eingegraben und anschließend so lange mit Steinen beworfen, bis sie Stunden später qualvoll an ihren inneren Verletzungen sterben. …
Diese Entwicklungen verkörpern einen neuen Tiefpunkt für die Menschenrechte im Iran. Als Arbeitsgruppe Menschenrechte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion fordern wir die iranische Regierung auf, alle anstehenden Steinigungen auszusetzen und auf die Abschaffung der Todesstrafe hinzuarbeiten.“
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