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Die deutsche Bundesregierung verurteilte den Iran wegen der anhaltenden Vollstreckung von Steinigungen scharf.
In einer Reaktion auf einen Bericht von Amnesty International über Steinigungen im Iran sagte ein Sprecher des Außenministeriums am Montag in Berlin: „Was wir für ganz besonders verabscheuungswürdig halten, sind Hinrichtungspraktiken wie die sogenannte Steinigung oder das öffentliche Hängen“. Dem Iran sei bereits in der Vergangenheit unmissverständlich signalisiert worden, „dass wir das für falsch halten und wir drängen im Gespräch mit dem Iran darauf, dass solche Praktiken eben nicht praktiziert werden“. Die Berichte über grausame und menschenverachtende Hinrichtungsmethoden im Iran seien nicht neu.
Nach dem von der Menschenrechtsorganisation vorgelegten Bericht werden im Iran immer noch Menschen zu Tode gesteinigt. Obwohl die dortige Regierung bereits zugesichert habe, keine Menschen mehr zu steinigen, habe es seitdem mehrfach Hinrichtungen dieser Art gegeben, teilte Amnesty International mit. Meistens seien Frauen betroffen. Der Tod durch Steinigung werde vor allem bei Ehebruch verhängt.
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