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"Es ist vollkommen inakzeptabel, dass Menschen wegen ihrer politischen Meinungen oder Zugehörigkeiten hingerichtet werden."
Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, hat sich am 2. Februar in einer Erklärung beunruhigt über die dramatische Zunahme der Hinrichtungen im Iran seit Beginn dieses Jahres geäußert. Iranischen Presseberichten zufolge, so Pillay, wurden im Januar mindestens 66 Menschen hingerichtet, andere Quellen sprechen von noch höheren Zahlen.
Die UN-Menschenrechtskommissarin forderte den Iran erneut auf, alle Hinrichtungen auszusetzen und die Todesstrafe abzuschaffen. Navi Pillay äußerte sich insbesondere besorgt über drei bekannt gewordene Hinrichtungen von politischen Gefangenen. Zwei der Hingerichteten, Jafar Kazemi und Mohammad Ali Haj Aqaei, waren im September 2009 bei Protestdemonstrationen im Iran verhaftet worden.
„Oppositionelle politische Meinungen sind kein Verbrechen“, so die Menschenrechtskommissarin. „Es ist vollkommen inakzeptabel, dass Menschen wegen ihrer Verbindungen zu Oppositionsgruppen inhaftiert werden, und erst recht, dass sie wegen ihrer politischen Meinungen oder Zugehörigkeiten hingerichtet werden.“