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"Weltweit die ersten Hinrichtungen von Minderjährigen in diesem Jahr"
Amnesty International hat am 27. April die Häufung von öffentlichen Hinrichtungen im Iran verurteilt. Unter den Hinrichtungsopfern waren auch minderjährige Straftäter. Es waren weltweit die ersten Hinrichtungen von Minderjährigen in diesem Jahr.
16.04.2011: Öffentliche Hinrichtung in der südiranischen Stadt Shiraz
Allein seit dem 16. April wurden offiziellen Angaben zufolge acht Menschen im Iran öffentlich hingerichtet. Die beiden minderjährigen Straftäter, die im Alter von 17 Jahren zum Tode verurteilt worden waren, wurden am 20. April in der südiranischen Stadt Bandar-Abbas öffentlich durch Erhängen hingerichtet.
„Öffentliche Hinrichtungen sind nicht nur ein Verstoß gegen das Recht auf Leben sondern auch eine schwere Verletzung der Menschenwürde, die nicht geduldet werden darf“, so Hassiba Hadj Sahraoui, stellv. Leiterin der für den Nahen Osten und Nordafrika zuständigen Abteilung im Internationalen Sekretariat von Amnesty in London.
Der Iran war auch im Jahre 2010 das einzige Land, in dem Minderjährige hingerichtet wurden, obwohl die Hinrichtung von Minderjährigen völkerrechtlich verboten ist.