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Eine Gruppe namhafter Künstler, Schauspieler und Politiker hat in Frankreich die Freilassung der zum Tode verurteilten Iranerin Sakine Mohammadi Aschtiani gefordert.
Mehrere Prominente haben in Frankreich einen Appell zur Freilassung der zum Tode verurteilten Iranerin Sakine Mohammadi Aschtiani veröffentlicht. Der Text mit dem Titel "Die Steinigung von Sakine muss verhindert werden" wurde am 15. August auf der Website des französischen Autors und Philosophen Bernard-Henri Lévy veröffentlicht. Die Unterzeichner der Schrift fordern die sofortige Freilassung der 43-Jährigen sowie die Anerkennung ihrer Unschuld.

Protestaktion gegen die Steinigung der Iranerin Sakineh Mohammadi-Ashtiani
"Das Leben einer Frau steht auf dem Spiel", mahnten die Prominenten in dem Aufruf, der auch in der französischen Tageszeitung "Libération" veröffentlicht wurde. "Die Freiheit und Würde tausender anderer Frauen ebenfalls."
Über den Fall Sakine hinaus müssten die Vereinten Nationen "das Mullah-Regime" in Teheran dazu drängen, seine Zusagen von 2002 und 2008 einzuhalten und auf diese Art der Bestrafung zu verzichten, forderten die Unterzeichner, zu denen die Schauspielerinnen Juliette Binoche und Mia Farrow, die ehemalige französische Präsidentschaftskandidatin Ségolène Royal, der irische Sänger Bob Geldof, der nigerianische Friedensnobelpreisträger Wole Soyinka und die iranische Zeichnerin Marjane Satrapi gehören, Autorin des erfolgreichen Comics und Kinofilms "Persepolis".
Beobachter der iranischen Szene hätten allen Grund zu der Annahme, dass die Hinrichtung der 43-jährigen Mohammadi Aschtiani "unmittelbar" bevorstehe, hieß es in dem Protestaufruf. Das Schicksal der zweifachen Mutter ist derzeit ungewiss.
nach Presseberichten