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Mahnwachen in Berlin: Hinrichtungen im Iran stoppen!
Anlässlich des am 10. Oktober 2010 begangenen Welttages gegen die Todesstrafe hat der Menschenrechtsverein für Migranten in Berlin mit Mahnwachen auf drohende Hinrichtungen und Steinigungen im Iran aufmerksam gemacht.

Wir haben die Menschenrechtsbeauftragten von Regierungen und Parlamenten aufgerufen, sich im Iran durch wirksamen politischen und wirtschaftlichen Druck für einen Hinrichtungsstopp und die Abschaffung der Todesstrafe einzusetzen.
Wir haben auch daran erinnert, dass der Iranerin Sakine Mohammadi-Ashtiani weiterhin die Hinrichtung droht. Die Mutter zweier Kinder war von einem iranischen Tribunal wegen angeblichen „Ehebruchs“ zum Tod durch Steinigung verurteilt worden. Das Urteil hatte international für Empörung gesorgt. Der Vollzug des Urteils wurde im Juli aufgrund der weltweiten Proteste vorerst gestoppt. Im September sagte das Teheraner Regime eine erneute Überprüfung des Falles zu. Das Todesurteil wurde jedoch bisher nicht aufgehoben, somit ist Sakine Mohammadi-Aschtiani, die im Gefängnis der nordwestiranischen Stadt Tabriz inhaftiert ist, weiter in Hinrichtungsgefahr. Wir setzen uns für die endgültige Aufhebung des Todesurteils und die Freilassung von Sakine Mohammadi-Ashtiani ein.
Anlässlich des Welttages gegen die Todesstrafe haben Regierungen, Parlamente, Kirchenvertreter und Menschenrechtler ein weltweites Moratorium für Hinrichtungen und die Abschaffung der Todesstrafe gefordert.
Hier einer Auswahl internationaler Stellungnahmen: