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Informationen zur Menschenrechtslage im Iran und zur internationalen Menschenrechtskampagne für Ashraf
Am 15. Januar 2011 haben wir in Berlin über unsere Menschenrechtsarbeit und die aktuellen Entwicklungen im Iran informiert. Themen der Veranstaltung waren:
• die zunehmende Welle von Todesurteilen und Hinrichtungen im Iran und die internationalen Bemühungen von Menschenrechtsorganisationen, den Stopp der Hinrichtungen und die Abschaffung der Todesstrafe zu erreichen
• die Maßnahmen von Regierungen, Parlamenten und der Vereinten Nationen zur Verbesserung der Menschenrechtslage im Iran
• die internationale Menschenrechtskampagne für Ashraf, die sich für den Schutz von 3400 iranischen Oppositionellen einsetzt, die in Ashraf im Irak leben und dort auf Veranlassung des Teheraner Regimes zunehmend gewaltsamen Übergriffen ausgesetzt sind.

Anhand von Filmaufnahmen wurde über die gewaltsamen Übergriffe auf die in Ashraf lebenden Exiliraner und die sich verschlechternde medizinische Situation in dem Lager informiert. Am 7. Januar 2011 waren bei gewaltsamen Angriffen 176 Bewohner von Ashraf verletzt worden, darunter 91 Frauen. Der Nationale Gerichtshof in Madrid ermittelt inzwischen in dieser Sache, weil es sich bei den Angriffen um Verbrechen gegen das Völkerrecht und die Menschlichkeit handelt.

Mit Vorträgen und einer Ausstellung wurden die zunehmenden Hinrichtungen im Iran thematisiert, denen auch immer mehr Familienangehörige der Exiliraner in Ashraf zum Opfer fallen. Weitere Themen waren die drohenden Steinigungen im Iran, die Gewalt gegen Frauen, die anhaltende Diskriminierung und Verfolgung von religiösen und ethnischen Minderheiten und die zunehmenden Repressionsmaßnahmen gegen Menschenrechtsanwälte und Medienvertreter im Iran.

Wir danken allen Gästen und allen Ehrenamtlichen, die mit ihren Wortbeiträgen, musikalischen Darbietungen und einem abschließenden gemeinsamen Abendessen zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Schluss mit den Hinrichtungen im Iran!
Internationale Menschenrechtskampagne für Ashraf
