Menschenrechtsverein


Sprungmarken

Menschenrechtsverein für Migranten e.V.
Menschenrechtsarbeit-500
19. November 2018

UNO-Resolution verurteilt anhaltende Menschenrechtsverletzungen im Iran

Die Weltgemeinschaft fordert das Regime im Iran nachdrücklich auf, seine Menschenrechtsverpflichtungen zu erfüllen, und unterstützt die iranische Bevölkerung in ihrem Streben nach Menschenrechten und Freiheit.

UNO 150

Der internationale Druck auf das iranische Regime in Menschenrechtsfragen nimmt weiter zu. Der für Menschenrechtsfragen zuständige Dritte Ausschuss der UNO-Vollversammlung hat am 15. November eine neue Resolution beschlossen, in der die Weltgemeinschaft das Regime im Iran nachdrücklich zum Stopp der Menschenrechtsverletzungen und Hinrichtungen auffordert.

Die kanadische Regierung, die die Resolution eingebracht hatte, begrüßte die Verabschiedung. Die kanadische Außenministerin Chrystia Freeland erklärte, diese Resolution sei eine starke Aufforderung an das iranische Regime, seine Menschenrechtsverpflichtungen zu erfüllen. Sie bringe die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft für die iranische Bevölkerung zum Ausdruck, die um die ihr zustehenden Menschenrechte und Freiheiten kämpfe.

In der Pressemitteilung der kanadischen Regierung heißt es weiter, dass Berichte des UN-Generalsekretärs und des UN-Sonderberichterstatters zum Iran zeigten, dass die Menschenrechtslage in dem Land sich im vergangenen Jahr verschlechtert habe. Nach zunehmenden Protesten der Bevölkerung sei es zur systematischen Unterdrückung von Demonstranten, Journalisten und Nutzern sozialer Medien gekommen.

Das Regime wende die Todesstrafe weiter in einem alarmierenden Ausmaß gegen Minderjährige an. Berichte über Folter, willkürliche Verhaftungen, Beschränkungen der Redefreiheit und die Verfolgung von Menschenrechtverteidigern zeigten, dass das Regime im Iran die internationalen Menschenrechtsnormen nicht einhalte.

mehr Informationen

Zu den Unterstützern der Resolution, die im Dezember in der UNO-Vollversammlung endgültig verabschiedet wird, gehören auch Deutschland, Frankreich und Großbritannien.

Diese wichtige Resolution ist das Ergebnis des beharrlichen Einsatzes von Menschenrechtsverteidigern auf der ganzen Welt. Sie setzt ein starkes Zeichen, dass die Staatengemeinschaft konkrete Verbesserungen der Lage im Iran verlangt. Es ist eine wirksame Hilfe für die Menschen im Iran, dass die Augen der Welt auf die Menschenrechtslage in dem Land gerichtet sind.

zum Resolutionsentwurf, der am 15.11.2018 im Dritten Ausschuss der UN-Vollversammlung verabschiedet wurde



301119-berlin-190-2 Menschenrechtler und Exiliraner fordern das Ende der Repression im Iran weiterlesen

Amnesty-80 Internationale Proteste gegen die grausame Unterdrückung weiterlesen

060719-Berlin-190 Tausende demonstrieren für Menschenrechte und gegen die Todesstrafe im Iran weiterlesen

1119-Genf-190 Mahnwachen in Genf: Menschenrechtsverletzungen und Hinrichtungen im Iran stoppen! weiterlesen

sotoudeh-80 Weltweite Menschenrechts-kampagne: Nasrin Sotoudeh freilassen! weiterlesen

150619-Brüssel-190 Brüssel: Großkundgebung für Menschenrechte im Iran weiterlesen

Amnesty-80 Die Welt muss die tödliche Gewalt gegen Demonstranten im Iran aufs Schärfste verurteilen weiterlesen

UNO-80t Weltgemeinschaft fordert den Stopp der Menschenrechts-verletzungen im Iran weiterlesen

EU-parl-80 EU-Parlament fordert sofortige Freilassung von Frauenrecht-lerinnen und Menschenrechts-verteidigern im Iran weiterlesen

wma-80 Weltärztebund fordert sofortige Freilassung des iranischen Medininers Ahmadreza Djalali weiterlesen


Sprungmarken