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Unterschriftenaktion gegen drohende Hinrichtungen von Minderjährigen im Iran

Im Rahmen seiner Öffentlichkeitsarbeit zum 60. Geburtstag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte informierte der Menschenrechtsverein in der Jesus-Christus-Kirche in Berlin-Dahlem über die Menschenrechtsverletzungen im Iran, darunter insbesondere über die Todesurteile gegen Minderjährige.

Die diesjährige Winterkampagne des Menschenrechtsvereins „Kann mich jemand hören? Hilfe für Jugendliche in der Todeszelle“ wurde vorgestellt, und es wurden Unterschriften unter eine Petition gesammelt, mit der die Menschenrechtsbeauftragten von Regierungen und Parlamenten aufgefordert werden, sich wirksam für den Stopp der Hinrichtungen von Minderjährigen im Iran einzusetzen.

Weiterhin informierte der Menschenrechtsverein die Kirchengemeinde auch über die Verfolgung von religiösen Minderheiten im Iran, von der auch immer häufiger Christen betroffen sind. Der Übertritt zum Christentum kann dort nach einem neuen Gesetz auch mit dem Tode bestraft werden.

Die Besucher des Gottesdienstes waren sehr interessiert an den Informationen und stimmten zu, dass die Weltgemeinschaft angesichts der Menschenrechtsverletzungen im Iran nicht untätig bleiben darf.

Wir danken der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Dahlem die freundliche Unterstützung unserer Menschenrechtsarbeit.
