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Unterschriftenaktion gegen Menschenrechtsverletzungen im Iran
Am „Tag des Ehrenamtes 2009“, der am 18. September vom Bezirksamt Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf auf dem Karl-August-Platz veranstaltet wurde, hat der Menschenrechtsverein mit einem Informationsstand mitgewirkt. Unsere Ehrenamtlichen informierten die Besucherinnen und Besucher über die aktuelle Menschenrechtslage im Iran und machten anhand von Bild- und Textmaterial auf die Verfolgung und Repression aufmerksam, von der Demonstranten und Regimegegner im Iran betroffen sind.

Sie stellten auch die Menschenrechtsarbeit unseres Vereins und die internationalen Kampagnen gegen die Todesstrafe, gegen die Steinigung und insbesondere gegen die Hinrichtung von Minderjährigen im Iran vor.

Viele Besucherinnen und Besucher unterstützten eine Petition, die die Menschenrechtsbeauftragten von Regierungen, Parlamenten und der UNO auffordert, unverzüglich wirksame Maßnahmen zu ergreifen, damit die Gewaltakte gegen Demonstranten und die Verhaftungen von Regimegegnern sofort beendet werden, alle Festgenommenen sofort und bedingungslos freigelassen werden und alle Inhaftierten vor Folter und anderer Misshandlung geschützt werden und Zugang zu ihren Familien, Anwälten und nötiger medizinischer Versorgung erhalten.

Seit 1997 führt das Bezirksamt Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf jährlich einen "Tag des Ehrenamtes" als Markt der Möglichkeiten durch. Nach dem Motto "Gemeinsam ist mehr möglich" hat die Veranstaltung zum Ziel, für das Ehrenamt/Freiwilligen-Engagement zu werben und Organisationen oder Vereinen die Gelegenheit zu geben, ihre Arbeit vorzustellen. Bürgerinnen und Bürgern können die vielfältigen Möglichkeiten, sich zu engagieren, kennen lernen.

Wir bedanken uns beim Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf für die gute Zusammenarbeit und bei allen Ehrenamtlichen, die unsere Menschenrechtsarbeit unterstützen.
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