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Menschenrechtsverein für Migranten e.V.
Menschenrechtsarbeit-500
14. Januar 2018

Kundgebungen und Mahnwachen in Europa und Amerika: Solidarität mit den Bürgerprotesten im Iran

Exiliraner und Menschenrechtler rufen zu Solidarität mit der Bevölkerung im Iran auf: Demonstrationsrecht schützen! Gewalt gegen Demonstranten stoppen! Gefangene freilassen! Menschenrechte verteidigen!

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In mehreren Städten Europas und Amerikas, darunter in Berlin, Paris, London, Rom, Brüssel, Washington und Toronto, haben Exiliraner und Menschenrechtler seit Anfang Januar Solidaritätskundgebungen und Mahnwachen veranstaltet, in denen sie die Weltgemeinschaft aufriefen, sich auf die Seite der Bevölkerung im Iran zu stellen und ihre Menschenrechte zu verteidigen.

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Die Mitwirkenden zeigten ihre Solidarität mit dem Ruf der Demonstranten im Iran nach Freiheit, Menschenrechten und Demokratie. Die Kundgebungen appellierten an die Regierungen demokratischer Länder, die Europäische Union und die UNO, das Recht der Menschen im Iran auf Versammlungs-, Meinungs- und Redefreiheit zu verteidigen.

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Mit Bildern getöteter Demonstranten machten Menschenrechtler darauf aufmerksam, dass seit Anfang Januar mehr als 50 Menschen von Regimetruppen im Iran erschossen oder zu Tode geprügelt wurden.

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Exiliraner berichteten, dass Tausende Menschen, darunter viele Studenten, im Iran unrechtmäßig in Gefängnissen eingesperrt wurden, weil sie friedlich für Freiheit demonstriert haben. Sie werden misshandelt und gefoltert. Mindestens fünf festgenommene Demonstranten wurden in der Haft zu Tode gequält.

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Die Weltgemeinschaft wurde aufgerufen, wirksame Maßnahmen zu ergreifen, damit die Gewalt gegen die friedlichen Demonstranten im Iran aufhört. Die Verantwortlichen für die Tötung von Demonstranten und Gefangenen müssten zur Rechenschaft gezogen werden. Alle, die wegen ihrer Teilnahme an den Demonstrationen verhaftet wurden, müssten sofort freigelassen werden.

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Mit den Kundgebungen wurde darauf aufmerksam gemacht, dass das Teheraner Regime durch die Sperrung des Internets und andere Zensurmaßnahmen zu verhindern sucht, dass Berichte über die Unterdrückung und die Massenverhaftungen an die Öffentlichkeit kommen. Deshalb müsse weltweit Öffentlichkeitsarbeit geleistet werden, damit bekannt wird, dass sich im Iran zurzeit eine humanitäre Katastrophe abspielt und dass Menschen dort in großem Ausmaß verfolgt, gefoltert und getötet werden.

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In über 100 iranischen Städten haben Ende Dezember und Anfang Januar Zehntausende Menschen mit großem Mut für das Ende der islamistischen Diktatur demonstriert. Mit friedlichen Protestmärschen forderten sie soziale Gerechtigkeit, Freiheit, Menschenrechte, Demokratie, die Trennung von Staat und Religion, die Gleichberechtigung der Frauen und das Ende der Einmischungen des Teheraner Regimes in Ländern wie Syrien und dem Libanon.

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Das Teheraner Regime reagierte mit Gewalt auf die legitimen Forderungen der Bürger und mobilisierte seine paramilitärischen Milizen und militärischen Truppen, um die Proteste niederzuschlagen. Im ganzen Iran kommt es zu willkürlichen Massenverhaftungen. Berichte sprechen von über 3000 Verhaftungen landesweit. Die festgenommenen Demonstranten werden in Foltergefängnisse gesperrt, wo sie keinen Zugang zu Rechtsanwälten oder Familienangehörigen haben. Fanatische Regime-Kleriker hetzen gegen die Demonstranten und fordern ihre Hinrichtung.

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