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Menschenrechtsverein für Migranten e.V.
Menschenrechtsarbeit-500
20. Februar 2018

UNO fordert Stopp der Hinrichtungen von Minderjährigen im Iran

Einigen der etwa 80 Jugendlichen in iranischen Todeszellen könnte eine Hinrichtung unmittelbar bevorstehen. In keinem Land der Welt wurden in den vergangenen Jahren so viele Minderjährige hingerichtet wie im Iran.

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Der UNO-Hochkommissar für Menschenrechte (Bild) hat das Teheraner Regime am 16. Februar aufgefordert, die Hinrichtung Jugendlicher und junger Erwachsener zu stoppen, die für Straftaten zum Tode verurteilt wurden, welche sie vor ihrem 18. Lebensjahr begangen haben. Im Januar seien im Iran zwei junge Männer und eine junge Frau für Straftaten hingerichtet worden, die sie im Alter von 15 oder 16 Jahren begangen hätten, sagte Zeid Ra'ad al-Hussein in Genf.

Einigen der etwa 80 Jugendlichen in iranischen Todeszellen könnte eine Hinrichtung unmittelbar bevorstehen, befürchtet der UNO-Hochkommissar. „Die Hinrichtung jugendlicher Täter ist nach dem Völkerrecht eindeutig verboten, unabhängig von den Umständen und der Art der Straftat.“

Das Teheraner Regime beharrt weiter auf der Verhängung der Todesstrafe gegen Minderjährige. Trotz zahlreicher internationaler Proteste hat das Regime mit den Hinrichtungen im Januar erneut gegen die weltweit gültige Menschenrechtsgesetzgebung verstoßen.

Der UNO-Hochkommissar für Menschenrechte erklärte, dass in keinem Land der Welt in den vergangenen Jahren so viele Minderjährige hingerichtet wurde wie im Iran. Er betonte, dass das iranische Regime verpflichtet sei, sich an die die internationale Menschenrechtsgesetzgebung zu halten.

Der Iran hat sowohl die UN-Konvention über die Rechte des Kindes als auch den Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte ratifiziert, die beide die Anwendung der Todesstrafe gegen Personen, welche bei Begehung der ihnen vorgeworfenen Tat noch keine 18 Jahre alt waren, ausnahmslos und strikt verbieten.

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