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"Reporter ohne Grenzen" sieht in der Inhaftierung der beiden deutschen Journalisten im Iran eine politische Geiselnahme durch eine Regierung.
Nach Angaben von Michael Rediske, Geschäftsführer der Organisation "Reporter ohne Grenzen", sind im Iran zur Zeit 37 Journalisten in Haft. Damit ist der Iran derzeit das weltgrößte Journalistengefängnis. In einem Interview mit DW-WORLD.DE wies Rediske auf die verschärfte Repression im Iran hin und erklärte zur Verhaftung der beiden deutschen Journalisten im Iran: „Ob Prozess oder nicht, das ist völlig unverhältnismäßig, insofern sehen wir darin, um es deutlich zu sagen, eine politische Geiselnahme durch eine Regierung.“