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Seit den Massenprotesten im Sommer 2009 sind regimekritische Medienmitarbeiter und Weblogger im Iran zunehmender Repression ausgesetzt. Mindestens 170 Journalisten und Blogger wurden danach festgenommen. Zahlreiche Medienmitarbeiter sind weiterhin in Haft, zum Teil wurden sie wegen „Propaganda gegen das Regime“ zu langjährigen Haftstrafe verurteilt. Über 100 iranische Journalisten haben ihre Heimat verlassen.
Mit einer Vielzahl von Maßnahmen stört das Regime die Kommunikation und kontrolliert unablässig die Verbreitung von Bildern und Filmmaterial. Zahlreiche Zeitungen, Zeitschriften und andere Printmedien wurden verboten oder durften nicht erscheinen. Zensur, die Blockierung von regimekritischen Internetseiten sowie Festnahmen von Journalisten sind weiter an der Tagesordnung. Die meisten ausländischen Korrespondenten wurden gezwungen, das Land zu verlassen.
Iran ist nach China das größte Gefängnis für Internetaktivisten weltweit. Derzeit sitzen dort 19 Blogger und andere Online-Aktivisten in Haft, vier von ihnen wurden Anfang 2012 zum Tode verurteilt.
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Der Iran unterstützt auch das Regime in Syrien, das Berichte über die Niederschlagung der Opposition unterdrückt, bei der Kontrolle des Internets.
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Im Februar 2011 kam der deutsche Journalist Marcus Hellwig aus der Haft im Iran frei. Nun hat er erstmals in einem Interview über die 132 Tage Gefangenschaft gesprochen. Er berichtet von Schlägen, Todesangst und täglichen Folterungen von Mitgefangenen.
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Nach Journalistenverbänden setzt sich nun auch Bundestagspräsident Lammert für die Fotojournalistin Maryam Majd ein, die im Iran in Haft ist.
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Reporter ohne Grenzen: Im Iran sind derzeit mindestens 25 Journalisten inhaftiert. Damit ist der Iran nach China und Eritrea das größte Gefängnis für Medienmitarbeiter weltweit.
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