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Seit den Massenprotesten im Sommer 2009 sind regimekritische Medienmitarbeiter und Weblogger im Iran zunehmender Repression ausgesetzt. Mindestens 170 Journalisten und Blogger wurden danach festgenommen. Zahlreiche Medienmitarbeiter sind weiterhin in Haft, zum Teil wurden sie wegen „Propaganda gegen das Regime“ zu langjährigen Haftstrafe verurteilt. Über 100 iranische Journalisten haben ihre Heimat verlassen.
Mit einer Vielzahl von Maßnahmen stört das Regime die Kommunikation und kontrolliert unablässig die Verbreitung von Bildern und Filmmaterial. Zahlreiche Zeitungen, Zeitschriften und andere Printmedien wurden verboten oder durften nicht erscheinen. Zensur, die Blockierung von regimekritischen Internetseiten sowie Festnahmen von Journalisten sind weiter an der Tagesordnung. Die meisten ausländischen Korrespondenten wurden gezwungen, das Land zu verlassen.
Bundesregierung, Reporter ohne Grenzen und Deutscher Journalisten-Verband fordern sofortige Freilassung von zwei im Iran festgenommenen deutschen Reportern
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Mehrere regimekritische und menschenrechtlich engagierte Blogger und Journalisten sind im Iran zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden, weil sie von ihrem Recht auf Meinungs- und Redefreiheit Gebrauch gemacht haben.
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Menschenrechtsorganisationen, darunter "Reporter ohne Grenzen", rufen zur internationalen Unterstützung für die gefangene Internetjournalistin Shiva Nazar-Ahari auf.
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Mehr als 170 iranische Journalisten und Blogger wurden in den vergangenen zwölf Monaten festgenommen, über 40 von ihnen sind noch im Gefängnis.
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Reporter ohne Grenzen prangert die staatliche Repression im Iran an: Inhaftierung, Folter, finanzieller Druck, soziale und berufliche Ausgrenzung von Medienmitarbeitern und deren Verfolgung bis ins Exil
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