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Seit den Massenprotesten im Sommer 2009 sind regimekritische Medienmitarbeiter und Weblogger im Iran zunehmender Repression ausgesetzt. Mindestens 170 Journalisten und Blogger wurden danach festgenommen. Zahlreiche Medienmitarbeiter sind weiterhin in Haft, zum Teil wurden sie wegen „Propaganda gegen das Regime“ zu langjährigen Haftstrafe verurteilt. Über 100 iranische Journalisten haben ihre Heimat verlassen.
Mit einer Vielzahl von Maßnahmen stört das Regime die Kommunikation und kontrolliert unablässig die Verbreitung von Bildern und Filmmaterial. Zahlreiche Zeitungen, Zeitschriften und andere Printmedien wurden verboten oder durften nicht erscheinen. Zensur, die Blockierung von regimekritischen Internetseiten sowie Festnahmen von Journalisten sind weiter an der Tagesordnung. Die meisten ausländischen Korrespondenten wurden gezwungen, das Land zu verlassen.
Regimekritischer Journalist zu fünf Jahren Haft verurteilt
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Reporter ohne Grenzen kritisiert die Welle von Verhaftungen von Journalisten und Internetdissidenten in den vergangenen Tagen im Iran auf das Schärfste.
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Die Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG) zeigte sich alarmiert über Forderungen höchster Funktionäre im Iran nach der Todesstrafe für Oppositionelle. Die Weltgemeinschaft müsse sich einschalten und Hinrichtungen verhindern.
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Empörung über die Unterdrückung oppositioneller Stimmen anlässlich des "Nationalen Studententags" am 7. Dezember im Iran
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Reporter ohne Grenzen: "Die illegalen Festnahmen und Entführungen von Journalisten im Iran gehen weiter."
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