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Seit den Massenprotesten im Sommer 2009 sind regimekritische Medienmitarbeiter und Weblogger im Iran zunehmender Repression ausgesetzt. Mindestens 170 Journalisten und Blogger wurden danach festgenommen. Zahlreiche Medienmitarbeiter sind weiterhin in Haft, zum Teil wurden sie wegen „Propaganda gegen das Regime“ zu langjährigen Haftstrafe verurteilt. Über 100 iranische Journalisten haben ihre Heimat verlassen.
Mit einer Vielzahl von Maßnahmen stört das Regime die Kommunikation und kontrolliert unablässig die Verbreitung von Bildern und Filmmaterial. Zahlreiche Zeitungen, Zeitschriften und andere Printmedien wurden verboten oder durften nicht erscheinen. Zensur, die Blockierung von regimekritischen Internetseiten sowie Festnahmen von Journalisten sind weiter an der Tagesordnung. Die meisten ausländischen Korrespondenten wurden gezwungen, das Land zu verlassen.
An der Solidaritätsaktion beteiligten sich mehrere Bundesminister, Vertreter aller Bundestagsparteien, der Deutsche Gewerkschaftsbund, Wirtschaftsführer sowie Nobel- und Oscarpreisträger.
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"Reporter ohne Grenzen" sieht in der Inhaftierung der beiden deutschen Journalisten im Iran eine politische Geiselnahme durch eine Regierung.
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Spitzenvertreter der katholischen und der evangelischen Kirche in Deutschland haben an den Iran appelliert, die beiden inhaftierten deutschen Reporter freizulassen. Sie beriefen sich auf die Menschenrechte und Pressefreiheit.
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"Die Journalisten im Fernsehen vorzuführen, ist eine besonders perfide Form von Propaganda"
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In der von der Organisation Reporter ohne Grenzen veröffentlichten Rangliste der Pressefreiheit 2010 belegt der Iran von 178 Ländern den viertletzten Platz.
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