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Anhaltende Protestaktionen und Hungerstreiks gegen Repression und Meinungskontrolle

An mehreren iranischen Universitäten kam es in den letzten Tagen zu Protestaktionen, an denen sich Hunderte von Studenten beteiligten.

Die Studenten protestierten damit u. a. gegen den Ausschluss von mehreren regimekritischen Studenten vom Studium und andere Strafmaßnahmen, die von den „Disziplinarausschüssen“ an den Hochschulen angeordnet wurden.

An der Universität von Sistan-Balutschistan im Südosten des Landes protestierten Studenten mehrere Tage lang mit Sitzstreiks. Sie forderten Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Studierenden auf dem Universitätsgelände und den Rücktritt der Hochschulleitung. Dort waren Tage zuvor regimekritische Studenten von regimetreuen Schlägerbanden angegriffen und schwer verletzt worden. Einer der durch Messerstiche verwundeten Studenten befindet sich immer noch in einem kritischen Zustand.

Gleichzeitig fanden an der Technischen Universität von Babol im Norden Irans an mehreren Tagen Protestversammlungen und Unterschriftenaktionen der Studentinnen und Studenten statt. Sie wehren sich damit gegen die geplante Einführung neuer Kontrollmaßnahmen an der universitär, mit denen die Behörden die Verschleierung der Studentinnen gemäß der fundamentalistischen Regeln und die Trennung von männlichen und weiblichen Studenten auf dem Hochschulgelände sicherstellen wollen. Durch diese Maßnahmen würden die Diskriminierung der Studentinnen und die Meinungskontrolle in der Hochschule noch verschärft werden.
nach Berichten in iranischen Studentenpublikationen
Norwegens Regierung verurteilte die Hinrichtung von acht Männern und einer Frau.
"Anwendung von Folter, hohe Anzahl von Hinrichtungen, gewaltsame Unterdrückung der Frauen und zunehmende Diskriminierung religiöser Minderheiten"
Die Anwältin Nasrin Sotoudeh wurde daran gehindert, einen ihr verliehenen Menschenrechtspreis persönlich entgegenzunehmen.