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Norwegens Regierung verurteilte die Hinrichtung von acht Männern und einer Frau.
Im Teheraner Evin-Gefängnis wurde heute erneut eine Massenhinrichtung vollstreckt, wobei acht Männer und eine Frau gehängt wurden.
Die norwegische Regierung, die sich vorher für den Abbruch der Hinrichtungen eingesetzt hatte, brachte ihr tiefes Bedauern über die Vollstreckung zum Ausdruck. Der norwegische Außenminister Jonas Gahr Stoere hatte sich in einer Erklärung für die Verschonung der Verurteilten ausgesprochen und die Abschaffung der Todesstrafe gefordert.
In der Liste der Gefangenen, deren Hinrichtung für den 24. Dezember vorgesehen war, war zunächst auch der 20jährige Behnud Shojai, der als Minderjähriger zum Tode verurteilt worden war. Massive internationale Proteste und Appelle konnten seine Hinrichtung bisher verhindern. Sein Name wurde kurz vor dem Hinrichtungstermin von der Liste genommen.
Erst am 19. Dezember hatte die EU in einer offiziellen Erklärung eine ähnliche Massenhinrichtung von zehn Iranern am 26. November 2008 im Teheraner Evin-Gefängnis verurteilt. Auch im November war eine Frau unter den Hinrichtungsopfern. In der Erklärung heißt es: „Die Europäische Union tritt entschlossen für die weltweite Abschaffung der Todesstrafe ein und fordert die iranischen Behörden auf, von Todesurteilen und Hinrichtungen abzusehen, sämtliche bereits verhängten Todesstrafen umzuwandeln und ein Moratorium mit dem Ziel einzuführen, die Todesstrafe im Einklang mit der Resolution der VN-Generalversammlung vom 21. November 2008 abzuschaffen.“
nach Pressemitteilungen
"Anwendung von Folter, hohe Anzahl von Hinrichtungen, gewaltsame Unterdrückung der Frauen und zunehmende Diskriminierung religiöser Minderheiten"
Die Anwältin Nasrin Sotoudeh wurde daran gehindert, einen ihr verliehenen Menschenrechtspreis persönlich entgegenzunehmen.
"Demokratie für den Iran - Frieden für die Welt"