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26. November 2018

Christenverfolgung im Iran: Erneute Verhaftungen

Menschenrechtler rufen die Weltgemeinschaft zum Einsatz für die im Iran verfolgten Christen auf. Internationale Aufmerksamkeit und massiver öffentlicher Druck sind notwendig, um zu verhindern, dass Christen wegen ihres Glaubens jahrelang eingesperrt werden.

Laut Berichten von Menschenrechtlern dauert die Verfolgungskampagne des islamistischen Regimes im Iran, die sich besonders gegen Christen muslimischer Herkunft richtet, unvermindert an. Berichte über Festnahmen und Verurteilungen zu hohen Haftstrafen häufen sich.

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Zu den im November verhafteten Christen gehören die beiden ehemaligen Muslime Behnam Ersali and Davood Rasooli (Bild), die den christlichen Glauben angenommen haben.

Behnam Ersali wurde am 16. November in der nordostiranischen Stadt Mashhad festgenommen, wo er bei einem Freund zu Besuch war. Die Wohnung des Freundes wurde von sechs Regime-Gardisten gestürmt. Ersali wird an einem unbekannten Ort festgehalten.

Davood Rasooli wurde am selben Tag in der Stadt Karaj unweit von Teheran festgenommen. Seine Wohnung wurde durchsucht und seine christlichen Bücher wurden beschlagnahmt.

Seit ihrer Verhaftung werden die beiden Christen ohne Kontakt zur Außenwelt festgehalten. Ihre Familien erhalten keine Informationen über die Haftorte oder das Befinden der Gefangenen.

Das Teheraner Regime verschärft die Unterdrückung der religiösen Minderheiten. Damit verletzt das Regime seine völkerrechtlichen Verpflichtungen. Der Iran hat den Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte ratifiziert, der auch Religionsfreiheit garantiert. Sie beinhaltet das Recht, den eigenen Glauben öffentlich zu bekennen und die Religion zu wechseln.

Menschenrechtler rufen die Weltgemeinschaft zum Einsatz für die im Iran verfolgten Christen auf. Internationale Aufmerksamkeit und massiver öffentlicher Druck sind notwendig, um zu verhindern, dass Christen wegen ihres Glaubens jahrelang eingesperrt werden.

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