Menschenrechtsverein


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Menschenrechtsverein für Migranten e.V.
Aktuelles
14. April 2011

Weltorganisation gegen Folter ruft zu internationalem Schutz für Ashraf auf

"Völkerrechtlich geschützte Personen entsprechend dem Vierten Genfer Abkommen"

OMCTDie in Genf ansässige Weltorganisation gegen Folter (OMCT) hat die Vereinten Nationen nach dem Blutbad im Lager Ashraf im Irak erneut aufgerufen, eine permanente Beobachtermission in Ashraf einzurichten, um die Bewohner dort zu schützen. Als "völkerrechtlich geschützte Personen" entsprechend dem Vierten Genfer Abkommen, so die OMCT, haben die Bewohner von Ashraf ein Recht auf internationalen Schutz.

Die Weltorganisation gegen Folter äußerte sich tief besorgt über den militärischen Angriff vom 8. April und das Eindringen von irakischen Truppen in das Lager, die wahllos auf die Bewohner, darunter auf Frauen, geschossen haben.

Die OMCT wies darauf hin, dass das Lager schon im Juli 2009 von irakischen Truppen angegriffen wurde, wobei 11 Todesopfer und 500 Verletzte zu beklagen waren. Danach wurde das Lager einer unbarmherzigen Blockade unterworfen, wodurch sogar die medizinische Versorgung von den irakischen Behörden behindert wurde.

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Tote-Ashraf

Am 8. April 2011 haben irakische Truppen auf Verlangen Teherans ein Blutbad in dem Lager Ashraf nordöstlich von Bagdad angerichtet, in dem iranische Oppositionelle leben. Bei dem im Voraus geplanten militärischen Angriff wurden 34 der dort lebenden Zivilisten - darunter acht Frauen - getötet und mehr als 300 Bewohner von Ashraf verletzt, die meisten erlitten Schussverletzungen.

mehr zur Lage in Ashraf



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